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BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2012, 11:29 
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Inhalt

  1. Wie sich die Welt veränderte
  2. Die Drachen
  3. Gilden
  4. Ascalon, Kryta und Orr
  5. Ascalon
  6. Kryta
  7. Orr
  8. Cantha, Elona und die Freie Stadt von Löwenstein
  9. Cantha
  10. Elona
  11. Der Orden der Gerüchte
  12. Löwenstein
  13. Zwerge
  14. Charr
  15. Asura
  16. Norn
  17. Sylvari
  18. Das Rad der Zeit



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 Betreff des Beitrags: Wie sich die Welt veränderte
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2012, 11:31 
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Wie sich die Welt veränderte

    "Man schrieb das Jahr 1075 des mouvelianischen Kalenders, als Kormir zur Gottheit aufstieg. In jener Zeit wird unsere Geschichtsstunde beginnen; ich werde euch eine Zukunft enthüllen, die zu unserer Vergangenheit wurde. 250 Jahre lang kämpften die Helden Tyrias, während die Welt um sie herum zerbrach. Gewaltige Überschwemmungen, Erdbeben und andere globale Katastrophen haben seitdem das Angesicht der Welt verändert. Die Menschen befinden sich im Niedergang. Andere Rassen sind auf dem Vormarsch, bringen weite Teile der bekannten Welt unter ihre Kontrolle und verschieben das Kräftegleichgewicht. Die Welt hat sich verändert."

- Decimus der Historiker, Kloster von Durmand



Tyria erlebte viele Konflikte, Chaos und lang andauernde Kriege. Nur selten gab es friedliche Zeiten in diesen Ländern. Auch die Jahre nach Kormirs Aufstieg und der Vernichtung des Großen Zerstörers sollten keine Ausnahmen bilden. Es gab weitere Gefahren und es gab weitere Abenteuer. Die Welt ist nicht mehr das Tyria von einst und doch sind viele Dinge gleich geblieben, auch wenn sie von neuen Problemen überschattet sind.

Kreaturen, Äonen alt, sind erwacht. Aus den Tiefen der Erde stiegen sie auf und schlugen ihre messerscharfen Klauen in den Boden einer Welt, die etwas Derartiges seit Jahrtausenden nicht gesehen hatte. Dort wo sie aus der Erde hervorkrochen beherrschten sie diese, veränderten sie, um ihren finsteren Zwecken zu dienen. Die erste dieser Kreaturen war Primordus. Er versammelte neue Untertanen um die Zerstörer zu ersetzen, die ihm einst dienten. Sie überrannten die unterirdischen Tunnel, drängten somit die Asura Stück für Stück an die Oberfläche. Gunnars Feste wurde von Ungeheuern aus Eis erobert und die Norn in die südlicheren Gebiete der Zittergipfel verdrängt, welche einstmals von den Zwergen beherrscht wurden. Die Charr schlossen einen vorläufigen Waffenstillstand mit den Norn, indem sie ihre Stärke und ihre Kultur respektierten.

Weiter im Süden stieg die Halbinsel von Orr vom Meeresgrund empor und verursachte damit riesige Flutwellen entlang der Küsten. Das Riff der Stille, die D’Alessio Küste sowie das Kampfarchipel versanken in den Fluten und sogar Löwenstein wurde von so gewaltigen Wassermassen begraben, dass den überlebenden Bewohnern nichts anderes übrig blieb, als ihre ehemals so großartige Stadt zu verlassen und deren Gebäude den Fluten zu überlassen. Die Schiffe der Korsaren, die sich bislang im Schutze der Überbleibsel der orrianischen Insel versteckt hatten kenterten und nur wenige schafften es, den Gewalten der See zu trotzen. Die Überlebenden steuerten die verwüsteten Küsten im Norden an, ließen sich dort nieder, um den Schiffen mit den schwarzen Segeln zu entkommen, die nun in den Gewässern von Orr kreuzten. Geführt von einer dunklen Macht unterhalb der Wasseroberfläche erhoben sich die verlorenen Seelen von Orr, rissen die Kontrolle über das Land an sich, welches bis dahin in den Tiefen des Meeres gelegen hatte.

Die Norn, Asura und die mysteriösen Sylvari beherrschen heute große Teile des tyrianischen Kontinents und sie vertrieben die Menschen weiter nach Norden und Westen, weit weg von ihren alten Heimatländern. Diese Rassen haben ihren Einfluss auf die Welt gefestigt und sind nun beteiligt an der Gestaltung der Zukunft Tyrias.


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 Betreff des Beitrags: Die Drachen
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2012, 11:39 
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Die Drachen

    "Vertraut niemals auf die Vergangenheit. Zu vieles geriet in Vergessenheit, zu viele Einzelheiten verstecken sich noch immer in den Wirren vergangener Zeiten. Selbst Eure eigenen Erinnerungen können euch einen Streich spielen..."

- Decimus der Historiker



Im Laufe der letzten 250 Jahren erlebten die Kulturen Tyrias viele Kriege und Konflikte. Die Streitigkeiten zwischen den Menschen und den Charr, zwischen den Norn und all jenen, die es wagen, es mit ihnen aufzunehmen, und unter den ganzen anderen Völkern haben immer wieder den Frieden in diesem Teil der Welt bedroht. Aber das sind bei weitem nicht die einzigen Probleme. Die Hochkulturen sind nur eine Gefahr, darüber hinaus befinden sich im ganzen Land wilde Kreaturen und Monster auf der Lauer. Tyria stehen aber noch weitaus schlimmere Dinge bevor.

Die Katastrophen welche das Land zerrissen und Löwenstein überfluteten, wurden genausowenig von den Gewalten der Natur verursacht, wie die Erdbeben durch welche die Zerstörer in die nördlichen Zittergipfel gelangen konnten. Für beides waren urzeitliche Mächte verantwortlich: wahre Drachen, gefährlicher als alles, was Tyria jemals zuvor gesehen hat. Verglichen mit ihnen sind Glint und Kuunavang noch sehr jung, viel schwächer als ihre uralten Vorfahren. Die Macht dieser mysteriösen und schrecklichen Geschöpfe grenzt an die der Götter.


Der erste urzeitliche Drache der erwachte war Primordus und sogleich erweckte er seine Untergebenen aus ihrem Schlaf. Sein Atem verdarb Erde und Stein und er vermochte damit Wesen zu formen, die zum Leben erwachten. Zwar verzögert die Vernichtung seines treuesten Generals, des Großen Zerstörers, seine Rückkehr um zwei Generationen, jedoch erschuf Primordus nur noch mehr seiner Diener tief unter der Oberfläche. Bis zu diesem Tag dehnt er seine Macht in den dunklen Höhlen unter Tyria weiter aus.

Nach Primordus erwachten die anderen großen Drachen einer nach dem anderen. Der Aufstieg des Drachen unter Orr zwang den ganzen Kontinent vom Meeresboden zurück an die Oberfläche und verursachte eine gigantische Flutwelle, die über die Küsten hinwegfegte und in der Tausende umkamen. In den größten Tiefen des Meeres regte sich ein weiterer Drache, der das Wasser selbst verdarb und aus jedem See und Fluss des Landes wuchsen schreckliche Tentakel. Vor nur wenigen Jahren brach ein anderer Drache aus den Bergen im Norden auf und flog nach Süden über das von den Charr beherrschte Ascalon. Das Land unter seinem Weg verdarb und verwandelte sich in eine Furcht einflößende Kraterlandschaft. Der Boden wurde durch die bloße Anwesenheit des Drachen schwarz und jedes Wesen, das seinem Atem ausgesetzt war veränderte sich auf das Schlimmste.

Obwohl diese Ungeheuer Drachen genannt werden, unterscheiden sie sich von Kuunavang und Glint wie die Nacht vom Tag. Stärker, älter, einer anderen, unvorstellbaren Magie entsprungen, werden diese Kreaturen weder von den Göttern noch von irgendeiner bekannten Macht kontrolliert. Die Verbindung zwischen ihnen und den "jüngeren Drachen" liegt im Dunkeln, jedoch besitzen sie nicht die Güte oder Freundlichkeit, welche Glint oder Kuunavang anderen Rassen entgegenbringen. Der Zyklus ihres Erwachens reicht bis zu den Giganticus Lupicus, den riesigen Giganten und sogar noch viel weiter in die prähistorische Zeit zurück. Das einzige was man mit Bestimmtheit über sie sagen kann, ist, dass sie keine Gnade oder Neugier kennen; keine Gefühle für die übrigen Völker der Welt. Ihr einziges Ziel scheint es zu sein, zu beherrschen, zu kontrollieren und zu vernichten.
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Zuletzt geändert von Algaliarept am Sa 7. Apr 2012, 11:56, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Gilden
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2012, 11:41 
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Gilden

Trotz der Zerstörung des Kampfarchipels wuchsen tyrianische Gilden immer weiter. Balthasar persönlich half bei der Errichtung eines neuen Tempels in Löwenstein. Er berührte den Grundstein der Konstruktion, wodurch sich ein Tor in die Nebel öffnete, sodass Helden aus aller Welt sich im Turnier in den Nebeln messen können. Allerdings bestehen diese Gilden nicht mehr ausschließlich aus Menschen; Helden aller Völker wandeln heute in den Gildenhallen.


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Die Asura passten sich mit Leichtigkeit an das System der Gilden an, indem sie jede Gilde wie eine ihrer Krus behandeln. Für die Charr sind Gilden gleichsam ihre Kampftruppe. Sie ersetzen nicht die Loyalität gegenüber ihrer Legion, aber sie geben ihnen die einzigartige Möglichkeit ihre Stärke zur Schau zu stellen und ihren Ruf als wilde Kämpfer zu festigen. Die Norn waren einem Kampf noch nie abgeneigt und ihre Loyalität macht sie zu einer großen Hilfe in jeder Schlacht. Die Sylvari besitzen einzigartige und unvorhersehbare Stärken und würden sich jeder Gefahr stellen, schon allein wegen des Erlebnisses selbst.

Gilden sind nach wie vor eine einflussreiche Kraft in Tyria.
Sie stellen sich gemeinsam den Herausforderungen welche einzelne Helden Angst hätten anzugehen. Zusammen meistern sie selbst die gefährlichsten Gegner.
Man munkelt, dass, wenn es überhaupt noch Hoffnung auf Frieden zwischen den Rassen Tyrias gibt, diese von den Gilden und ihrer Atmosphäre aus Hilfsbereitschaft und Einheit ausgeht.


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 Betreff des Beitrags: Ascalon, Kryta und Orr
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2012, 11:45 
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Ascalon, Kryta und Orr

Jahrhunderte lang beherrschten die Menschen Tyria, aber in den letzten 250 Jahren änderte sich das. Das Schicksal der Menschheit hängt an einem seidenen Faden. Das Fortbestehen der Städte kann nur noch durch die absolute Hingabe ihrer Armeen gewährleistet werden. Das Königreich Ascalon ist gefallen. Dessen ehemalige Hauptstadt Rin gehört nun den Charr. Löwenstein wurde erst durch gewaltige Fluten unbewohnbar gemacht und anschleißend von geldgierigen Gilden wieder aufgebaut. Der Kontinent Orr erhob sich untot und voller Verdorbenheit aus dem Meer.

Die Götter der Menschen haben sich in den letzten 200 Jahren von den Menschen entfernt, sie hüllten sich in Stille, als die Welt vor ihren Augen zu Grunde ging. Sie antworten zwar noch den Betenden, aber sie greifen nicht mehr ein, sogar als die Menschen verzweifelt nach Helden riefen, um das finstere Schicksal abzuwenden.


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 Betreff des Beitrags: Ascalon
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2012, 11:46 
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Ascalon

Seitdem die Menschen aus dem Königreich Ascalon ihr Heimatland an die Charr verloren hatten, waren sie gezwungen noch weiter nach Westen und Süden auszuweichen. Der Große Nordwall fiel und Ascalon liegt in Trümmern. Die königliche Linie Adelberns endete mit dem Tod von Prinz Rurik. Die letzte verbleibende Festung Ascalons liegt im südlichsten Winkel von Rin, dort wo die östlichen Flammengrat Berge auf die Zittergipfel im Westen treffen. Dieser letzte Rückzug, bekannt unter dem Namen Schwarzfalkenstein, ist die einzige verbleibende Bastion gegen die antürmenden Charr-Legionen.

Der andauernde Konflikt zwischen den Menschen und den Charr entlang der ascalonischen Grenzen zwang die Menschen immer weiter in die Zittergipfel. Zwar sind die offenen Auseinandersetzungen mit Ausnahme einiger kleinerer Fronten beigelegt, jedoch ist der Hass zwischen den Königreichen der Menschen und den Legionen der Charr nicht weniger geworden. Wenn überhaupt ist er jetzt noch größer. Schwarzfalkenstein allein trotzt den Charr und wird mit Hilfe eines Asura-Portals von Kryta aus mit Nachschub versorgt.


Die Charr festigten ihre Kotrolle über Ascalon von ihrer ursprünglichen Heimat im Norden bis nach Süden, wo sich die Bergketten am Rande der Kristallwüste treffen. In den Hauptgebieten rund um Ascalon, vom zerstörten Nordwall bis kurz vor Schwarzfalkenstein herrschen die Charr, aber nicht ohne Widerstand. In der letzten Schlacht um die Stadt Ascalon entfesselte König Adelbern die verbleibende Macht seines magischen Schwertes Magdaer, ein Relikt aus der Zeit, als die Götter in Tyria wandelten und die Stadt Arah errichteten.

Die Geschichten, die sich die Charr und die wenigen, verstreuten menschlichen Überlebenden erzählen, berichten von einer strahlenden Flamme in Form eines Schwertes, die vom höchsten Turm der Stadt aufstieg. Nachdem eine Welle weißer sengender Hitze durch die Straßen raste, erhoben sich die
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toten ascalonischen Soldaten erneut. Die Macht Adelberns Schwertes erweckte ihre Seelen. Im Angesicht dieses geisterhaften Widerstands blieb den Charr nichts anderes übrig als die Schlacht um die Stadt aufzugeben.

Seitdem bewachen die Geister der gefallenen Soldaten die Ruinen Ascalons und die Ostgrenze. Sie leisten den Charr Widerstand, arbeiten jedoch nicht mit den Truppen aus Schwarzfalkenstein zusammen. Ihre Geister sind nur noch Erinnerungen, die nachklingende Präsenz einer Vergangenheit, welche die Gegenwart nicht ruhen lassen will.
Einige glauben, dass eines Tages der rechtmäßige König Ascalons mit einem der beiden flammenden Schwerter, entweder Adelberns Magdaer oder Ruriks Sohothin, zurückkehrt. Die Geisterlegionen werden dann die Stadt verlassen und ihre letzte Ruhe finden. Bis zu diesem Tage ist jedoch jeder ihr Feind.


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 Betreff des Beitrags: Kryta
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2012, 11:48 
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Kryta

Auch Kryta wurde von Konflikten und Verzweiflung nicht verschont. Das einst prächtige Löwenstein versank im wütenden Meer, seine Küsten verwüstet durch Stürme, steigende Fluten und riesige Wellen. Trotzdem ist die Nation von Kryta mittlerweile die letzte Bastion der Menschen und damit ihre einzige Hoffnung. Seit Jahrhunderten von anderen Völkern belagert, vom Unglück verfolgt und vielleicht selbst von den Göttern vergessen, steht die Menschheit am Rande des Zusammenbruchs. Allein Krytas Königshaus hat bis in die heutige Zeit überdauert.

Obwohl mehrere Gruppierungen den Thron Krytas gemeinsam an einen rechtmäßigen Erben, einen Nachfahren Königin Salmas, zurückgaben, herrschte kein Friede in der Talmark Wildnis. Krytas Ländereien erlebten große Umbrüche sowohl durch Kriege als auch Konflikte im Inneren. Als einziges verbleibendes Königreich der Menschen auf dem tyrianischen Kontinent, dient Kryta als Zuflucht für Flüchtlinge aus Ascalon, die ohne König oder Anführer in dort Unterschlupf suchten. Die Wenigen, die behaupten orrianische Wurzeln zu haben, würden ihre Herkunft nie in der Öffentlichkeit preisgeben, denn in diesen Zeiten ist es gefährlich mit jenen dunklen Ländern in Verbindung gebracht zu werden. Flüchtlinge aus Elona und Cantha, die wegen des steigenden Wassers in der Falle saßen, versuchten ihre Kultur beizubehalten und sich gleichzeitig in die krytanische Gesellschaft zu integrieren. Dieser Schmelztiegel der Menschen bietet das, was alle suchen: ein Zuhause.


Mit ihrem Glauben an die Götter und der Ehre des krytanischen Geistes gelang es der Königin das Vertrauen ihres Volkes zu erlangen und nicht in eine tyrannische Herrschaft zu verfallen. Man war von Anfang an bereit ascalonische Flüchtlinge aufzunehmen. Als weitere Katastrophen auch andere Völker vertrieben, waren sowohl Canthaner als auch Elonier unter den Flüchtlingen welche die neu errichtete krytanische Hauptstadt Göttlichkeitsspitze erreichten. Dort wurden sie herzlich in der hohen Festung empfangen, die geschaffen wurde, um das von den Fluten Orrs zerstörte Löwenstein zu ersetzen.
Die Göttlichkeitsspitze ist ein atemberaubendes Monument mit weißen Terrassen und hohen, schlanken Türmen, das am Rande der Küste der Göttlichkeit erbaut wurde, weit entfernt von den steigenden Fluten in den südlichen Buchten.
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Auf der Göttlichkeitsspitze etablierte die Königin von Kryta eine Regierung, die allen Menschen, nicht nur den Krytanern, eine Stimme geben sollte. Senatoren entwerfen Gesetze, die der Königin Maßnahmen vorschlagen, denen sie entweder zustimmt oder ablehnt. Dieser Senat setzt sich aus Vertretern aller menschlichen Völker zusammen, damit möglichst viele Meinungen bei der Zusammenarbeit mit der Königin berücksichtigt werden können. Ursprünglich war dieses Regierungssystem als Übergangslösung für die Flüchtlingslager gedacht, aber in den 150 Jahren seit der Überflutung Löwensteins wurde es zu einer geachteten Regierung und einem Grundstein der krytanischen Gesellschaft.

Allerdings ist Kryta auch im Inneren nicht frei von Konflikten. Geheimagenten des Weißen Mantels kämpfen immer noch für ihre unsichtbaren Götter und die Zentauren, die über den ganzen Kontinent verstreut leben, drängen in die Gebiete der Menschen und kämpfen um jedes Stück Land. Kryta befindet sich im Krieg mit nur wenigen sicheren Zufluchtsorten, ein Land, in welchem die Menschen für ihre Sicherheit und um ihre Zukunft kämpfen müssen.


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 Betreff des Beitrags: Orr
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2012, 11:50 
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Orr

Seitdem Orr durch den Willen eines mächtigen untoten Drachens an die Oberfläche stieg, kontrollieren die Menschen dieses Gebiet nicht mehr. Die Kreaturen, die dort umherstreifen sind verdorbene Überreste der einstigen orrianischen Hochkultur. In Magie ertrunken und in die Knechtschaft eines Monsters gezwungen, das so schrecklich sein soll, dass es nur Gerüchte über sein wahres Aussehen gibt, dienen die Orrianer einem Drachen, schlimmer und stärker als jedes andere Wesen Tyrias.

Der ältere Drache von Orr beherrscht den aus den Fluten wieder entstiegenen Kontinent mit einem unbeugsamen Willen und beansprucht die ganze Halbinsel für sich. Die Stadt Arah, wo einst die wahren Götter wandelten, stieg an die Oberfläche, um zum Unterschlupf des Ungeheuers zu werden. Sein Erscheinen läutete eine Zeit der Katastrophen und Veränderungen ein. Obwohl Arah in Trümmern liegt und von dem Drachen und seinen Untergebenen beherrscht wird, berichten jene, die sich auf orrianischen Boden wagten, von den spitzen Türmen der Stadt, auf denen noch immer die verrotteten Banner stehen und die von den verdorbenen Truppen des Drachens bewacht werden.

Als der Drache erwachte und die Halbinsel aus den Wellen auftauchte, stiegen damit ehemals zerstörte Gebäude und Küstenstraßen nach oben. Neben der Überflutung der Küsten und Löwensteins ergrünten hierdurch einige Teile des nördlichen Elona wieder für eine Zeit lang. Die Veränderungen für Tyria waren wahrhaft erschütternd. Nur die größten Helden wagen sich in die zerstörten orrianischen Städte, um sich dort den Truppen und dem Drachen persönlich zu stellen. Ihn zu unterschätzen wäre ein tödlicher Fehler.

Viele der Korsaren, die sich zwischen den Inseln versteckten, bevor die Halbinsel vom Meeresboden aufstieg, konnten der Macht des Drachen nicht widerstehen. Sie wurden von seinem Atem verdorben und seinem Willen unterworfen. Schiffe mit schwarzen Segeln, die aus den Überresten der gekenterten Korsarenschiffe gebaut wurden, kreuzen nun in der Straße von Malchor, westlich von Orr. Diese Schiffe umringen die Feuerinseln, ihre untoten Besatzungen fürchten weder das Feuer noch die See.

Diese Armada der Untoten hat jeglichen Kontakt der Menschen zum südlichen Kontinent Cantha abgeschnitten. Mittlerweile beginnt das Heer des Drachen sogar an entlang der Grenze zu Elona Krieg zu führen. Damit ist der Weg von Tyria in die anderen Teile der Welt versperrt, zumindest für den Augenblick.


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BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2012, 11:51 
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Cantha, Elona und die Freie Stadt von Löwenstein

    "Alles, was wir über die Länder jenseits des Ozeans wissen, erfuhren wir von Flüchtlingen, verirrten Kriegern oder einsamen Wanderern. Auch das Schicksal dieser Länder scheint auf des Messers Schneide zu stehen."

- Decimus der Historiker



Die Geschichte von Cantha und Elona, wie wir sie kannten, endete in der Zeit, als Orr aus dem Meer befreit wurde. Nur wenige Informationen aus diesen Ländern drangen nach Norden durch. Die Untoten von Orr und der Aufruhr in der Kristallwüste machten Neuigkeiten selten und schwer zu erlangen.


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 Betreff des Beitrags: Cantha
BeitragVerfasst: Sa 7. Apr 2012, 11:53 
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Cantha

Man schrieb das Jahr 1127 A.E. als Kaiser Usoku, Nachfolger von Kisu, seine Nation eisern anführte. Er stockte das canthanische Militär auf, indem er Millionen darauf verwandte, die Truppen zu bewaffnen und das Land überrannte. Er besiegte die Luxon und die Kurzick. Er gliederte diese ungleichen Völker wieder in seine Nation ein. Usoku vereinte Cantha unter einem starken Nationalstolz und begann alle nicht-menschlichen Bewohner zu vertreiben. Seine Herrschaft war eisern, tyrannisch und unerbittlich. Jenen Canthaner, die sich Usokus Diktat nicht unterwerfen wollten, blieb nichts anderes übrig, als das Land zu verlassen und Unterschlupf in Elona oder Tyria zu suchen.

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Das Ergebnis war, dass Cantha sich extrem isolierte. Als Orr aus dem Ozean aufstieg, verschlimmerte sich die Situation noch, weil es nicht mehr möglich war, gefahrlos die westlichen Meere zu befahren. Jedes Schiff, welches sich in die Nähe der Straße von Malchor wagte, wurde von den schwarzen Schiffen versenkt. Anschließend wurde es durch den Drachen wieder vom Meeresgrund gehoben und zur Verstärkung seiner Armada genutzt. Ganz von Tyria abgeschnitten, verschwand Cantha aus dem Blickfeld. Reisende, Flüchtlinge und sogar Xunlai Agenten, die in Tyria arbeiteten, hörten nichts mehr aus ihrer Heimat.

Manchmal werden Matrosen an die südlichen Küsten des Maguuma Dschungels gespült. Das sind die einzigen Anzeichen, dass Cantha die verheerende Zeit überstanden hat, in der es von Tyria getrennt wurde. Es ist anzunehmen, dass Usokus Nachfolger dessen strenge Herrschaft Isolationspolitik fortgeführt haben und dass Cantha in der eisernen Hand der Kaiser nach wie vor existiert.


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